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Das Beratungsprogramm unternehmensWert:Mensch (uWM) erweitert sein Angebot ab sofort um zwei neue Programmzweige: „Gestärkt durch die Krise“ und „Women in Tech“. Damit unterstützt uWM künftig kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Bewältigung zweier zentraler Herausforderungen: sich in Folge der COVID-19-Pandemie krisensicher aufzustellen sowie Frauen in IT- und Tech-Berufen zu stärken.

Gestärkt durch die Krise

Im Fokus des neuen Programmzweigs „Gestärkt durch die Krise“ steht der Aufbau und die Stärkung organisationaler Resilienz. Das heißt, Unternehmen sollen darin unterstützt werden, eine widerstandsfähige und innovationsbereite Unternehmenskultur zu etablieren, um die COVID-19-Pandemie und deren Folgen gut und nachhaltig zu meistern, aber auch auf weitere Krisen besser vorbereitet zu sein. Nicht nur beschleunigte die Pandemie den Wandel der Arbeitswelt, sie verändert sie fortwährend. Betriebe müssen und mussten auf die tiefgreifenden Veränderungen, wie Kontaktbeschränkungen und die Verlagerung des Arbeitsplatzes ins Homeoffice schnellstmöglich reagieren und neue Konzepte für zeit- und ortsflexibles Arbeiten erarbeiten und umsetzen. Es hat sich gezeigt, dass viele Unternehmen, die vor der Krise bereits digital gut aufgestellt waren, weniger Schwierigkeiten hatten, sich auf die weiteren Veränderungen einzustellen. Nichtsdestotrotz sind viele Unternehmen durch die Pandemie in eine (oder mehrere) Krisen geraten.

Mit der geförderten Beratung im Rahmen des neuen Programmzweigs werden KMU unterstützt, ihr Krisenmanagement zu verbessern und die durch die Corona-Pandemie ausgelösten Veränderungen der Arbeitsorganisation und Unternehmenskultur zu identifizieren, mitzugestalten und zu etablieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Chancen der virtuellen Kommunikation, der Personalführung auf Distanz sowie von Home-Office-Lösungen.

Im Programmzweig „Gestärkt durch die Krise“ wird eine beteiligungs- und prozessorientierte Beratung im Umfang von maximal 5 Beratungstagen gefördert. Ein Beratungstag umfasst acht Stunden und kann auf mehrere Tage aufgeteilt werden. Der Programmzweig
kann bis zu dreimal aufeinanderfolgend in Anspruch genommen werden. Jeder Beratungsprozess muss innerhalb von bis zu 3 Monaten absolviert werden.

Women in Tech

Der neue Programmzweig „Women in Tech“ begleitet Unternehmen der IT- und Tech-Branche dabei, Frauen für die Branche zu gewinnen und sie langfristig im Betrieb zu halten. Damit reagiert das Programm darauf, dass Frauen in einer maßgeblichen Zukunftsbranche der Digitalisierung nach wie vor deutlich unterrepräsentiert und ihre Arbeitsverhältnisse weniger stabil sind. Dies hängt häufig mit arbeitskulturellen Aspekten, stereotypen Vorstellungen und damit verbundenen beruflichen Barrieren zusammen.

Genau hier setzt „Women in Tech“ an. Im Programmzweig werden KMU beraten, wie sie mehr Chancengleichheit gewährleisten und ihr Personalmanagement ganzheitlich diversitätsorientiert aufstellen können. Das beinhaltet explizit auch ein auch LSBTI*-orientiertes HR-Management. Ziel ist die Etablierung einer diversen Unternehmenskultur – im Rahmen eines gemeinsamen Prozesses mit der Belegschaft.

Im Programmzweig „Women in Tech“ wird eine beteiligungs- und prozessorientierte Beratung im Umfang von maximal 15 Beratungstagen (à acht Stunden) gefördert. Ein Beratungstag kann auf mehrere Tage aufgeteilt werden. Eine geförderte Beratung im Programmzweig „Women in Tech“ kann nur einmalig in Anspruch genommen werden. Es können nur Beratungsleistungen gefördert werden, die dem Aufbau eines gleichstellungs- und ganzheitlich (inklusive LSBTI*-orientierten) diversitätsorientierten
HR-Managements und einer entsprechenden Unternehmenskultur dienen. Der Beratungsprozess muss innerhalb von bis zu 9 Monaten absolviert werden.

*LSBTI steht für lesbisch, schwul, bisexuell, trans und inter

Allgemeine Informationen zu den neuen Programmzweigen

Wie laufen die Programme ab?

1. Kostenlose Erstberatung zur Klärung der individuellen Förderfähigkeit

Beide Programme umfassen eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung, bei der zunächst die Ausgangssituation analysiert wird. Sind die Voraussetzungen für eine Förderung erfüllt, erhalten die teilnehmenden Betriebe einen sogenannten Beratungsscheck, der 80 % der Kosten einer maximal 15 tägigen Beratung durch qualifizierte Prozessberater deckt.

2. Prozessberatung durch einen autorisierten Prozessberater im eigenen Unternehmen

3. Ergebnisgespräch zwischen Erstberatungsstelle und Unternehmensführung zur Gewährleistung langfristiger Verbesserungen

Wer wird gefördert?

Förderberechtigt sind Unternehmen, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Sitz und Arbeitsstätte in Deutschland
  • Jahresumsatz geringer als 50 Mio. EUR oder Jahresbilanzsumme geringer als 43 Mio. EUR
  • weniger als 250 Beschäftigte (in JAE)
  • mind. eine/n sozialversicherungspflichtige/n Beschäftigte/n in Vollzeit
  • mind. zweijähriges Bestehen des Unternehmens

Förderquote

Der Beraterhöchstsatz beträgt 1.000 Euro netto proTag. Die Förderquote beträgt für alle Unternehmen, die die o.g. Kriterien erfüllen 80%, unabhängig davon, in welchem Bundesland das Unternehmen seinen Sitz hat. Vom Unternehmen sind 20 % als Eigenanteil aufzubringen.

Programmlaufzeit

08.10.2021 – 31.12.2022

Beratungsschecks können noch bis zum 31.08.2022 ausgestellt werden. Alle Beratungsprozesse müssen bis einschl. 30.11.2022 abgeschossen sein.

Eine Förderung in den beiden neuen Programmzweigen ist auch unmittelbar nach Abschluß einer Beratung in den Programmzweigen unternehmensWert:Mensch oder unternehmensWert:Mensch Plus möglich. Kontaktieren Sie uns gerne um mehr zu erfahren.

Ihr Ansprechpartner für Unternehmen in Rheinland-Pfalz

Als Erstberatungsstelle ist das Institut für Innovation und Management (IMI) Ansprechpartner für Unternehmen in Rheinland-Pfalz.

Für Fragen und Terminvereinbarungen wenden Sie sich an unsere Erstberatungsstelle unter 0621/5203-374 oder unter uwm@hwg-lu.de

Weitere Informationen:


Ihre Ansprechpartnerin:

Marion Büffor
Dipl.-Betriebswirtin, MBA
E03
+49 (0) 621/5203-374
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