Institut für Management und Innovation

Unser Netzwerk. IHR ERFOLG.


Das Institut für Management und Innovation steht für wissenschaftlich fundierte Forschung, einen breiten Erfahrungsschatz, enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern und ein starkes Netzwerk.


Neues Buch aus unserer Reihe „Denkanstöße“: „Gerechter Entscheiden“

Was gerecht ist, darüber lässt sich trefflich streiten. Allerdings sollten in einer aufgeklärten Welt Gerechtigkeitsvorstellungen und gerechtes Handeln gewissen Leitlinien folgen:
Gerechtigkeitsprinzipien sollten nicht auf Dogmen beruhen, wir sollten nicht mit mehrerlei Maß messen, Gerechtigkeitskonzeptionen sollten logisch konsistent sein und wissenschaftlichen Fakten nicht widersprechen, die Menschenrechte müssen die Basis bilden.
Anspruch und Wirklichkeit klaffen allerdings häufig weit auseinander. Wir propagieren soziale und  globale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit („Generationengerechtigkeit“/„Klimagerechtigkeit“), Chancengleichheit, Nicht-Diskriminierung u. v. m. – aber: Unser Wohlstand ist uns viel wichtiger als das nackte Überleben und die Not von Menschen in anderen Ländern. Im Sinne dieser Steinzeitgerechtigkeit – wie der Historiker Yuval Harari sie nennt – engagieren wir uns z. B. eher für die Umbenennung von heimischen Straßennamen statt für die Reduzierung von konkretem weltweitem Elend. In dieses Bild passt auch, dass – wie die Welthungerhilfe feststellt – Entwicklungsgelder insbesondere in Länder fließen, die strategisch und wirtschaftlich für uns wichtig sind.
Wir verbrauchen mehrere Erden; trotz aller Beteuerungen rückt der Earth-Overshoot-Day im Kalender immer weiter nach vorne. Wir diskriminieren viel mehr als wir denken; z. B. sind bei Diskriminierungen nach sozialer Herkunft und äußerlicher Attraktivität die Einkommens-Gaps größer als beim Gender-Pay-Gap und fallen zudem nicht unter das AGG. Unsere Gerechtigkeitsvorstellungen sind oft wenig durchdacht, widersprüchlich und/oder beruhen auf Dogmen – z. B. wenn wir Menschen vornehmlich nach ihrer Identität beurteilen. Statt echtem Engagement  für eine gerechtere Welt betreiben wir eher „Virtue Signaling“ per Mausklick.
Das Buch erläutert die Ursachen dieser Widersprüche und zeigt, wie wir unseren Ansprüchen besser genügen können.

Nähere Informationen über das Buch finden Sie unter: https://shop.kohlhammer.de/gerechter-entscheiden-39117.html#147=19

Resilienz von Unternehmen eine Veranstaltungsreihe von ZIRP und IMI

Die Corona-Pandemie hat unter anderem gezeigt, wie wichtig es ist, dass Unternehmen für mögliche Krisen gewappnet sind. Viele Faktoren bestimmen die Widerstandskraft von Unternehmen. Zusammen mit der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) hat das Institut für Management und Innovation (IMI) der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen eine Veranstaltungsreihe durchgeführt, die die zentralen Aspekte der Resilienz aufzeigten. Das richtige Krisenmanagement, die passende Unternehmensstrategie, ein agiles Management, sowie die richtigen Innovationen und Geschäftsmodelle zur rechten Zeit gehören dazu. Jeder Aspekt war Mittelpunkt einer Veranstaltung, in der Referenten aus Wissenschaft und Praxis die Themen beleuchteten.
Die Zusammenfassungen der folgenden Themen finden sich in der Publikation ZEHN.MINUTEN der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz.   

Krisenmanagement
Strategie
Agilität
Strategic Foresight
Innovation
Mensch (folgt)
Zusammenarbeit (folgt)

Beyond The Buzz – Erfolgsfaktoren der agilen Transformation

Im Gespräch mit Prof. Dr. Rainer Völker und Daniel Friedmann, Expertise Owner UX & Agile Coach

IMI: Herr Prof. Dr. Völker und Herr Friedmann, Sie beide haben viele Projekte im Bereich Agilität durchgeführt und zu dem Thema gearbeitet. Nach Ihren Erfahrungen: Lohnt sich eine agile Transformation?
Prof. Dr. Völker: Ohne Zweifel ja. Aber es gibt sehr verschiedene Formen der Agilisierung. Um es etwas salopp zu sagen: Es kommt auf die richtige Dosierung an. Agilität bezieht sich stark auf das Thema Organisation. Eine kleine, aber hilfreiche Dosis kann schon die Einführung von Scrum-Vorgehen, vor allem in der Entwicklung- eben auch in die Hardwareentwicklung sein. Man kann auch den ganzen Innovationsprozess agil umbauen mit vielen Elementen der Selbstorganisation. Unter Umständen empfiehlt es sich sogar, Abteilungen aufzulösen und durchgängig wertstromorientierte Teams zu bilden. Das hängt eben von vielen Aspekten wie z. B. der Wettbewerbsdynamik ab. Dann kann Herr Friedmann sicher gut das Beispiel von Bosch erläutern.

Dazu kann Herr Friedmann mehr sagen…


Programm verlängert bis Ende 2022

Das Programm und damit die Programmzweige unternehmensWert:Mensch und unternehmensWert:Mensch Plus wurden bis zum 31.12.2022 verlängert! Außerdem erweitert sich das Programm um zwei neue Programmzweige: “Gestärkt durch die Krise”und “Women in Tech”. Damit unterstützt uWM künftig kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Bewältigung zweier zentraler Herausforderungen: sich in Folge der COVID-19 Pandemie krisensicher aufzustellen sowie Frauen in IT- und Tech-Berufen zu stärken. Die Programmzweige „Gestärkt durch die Krise“ und „Women in Tech“ werden im Rahmen des Programms unternehmensWert:Mensch des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt und von der Europäischen Union als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie (REACT-EU) finanziert.


Wissenschaftsminister Clemens Hoch besuchte das IMI

Anlässlich seines Antrittsbesuches an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen am 25.08.2021 besuchte der rheinland-pfälzische Minister für Wissenschaft und Gesundheit Clemens Hoch das Institut für Management und Innovation. Institutsleiter Prof. Dr. Thomaschewski erläuterte dem Minister die Kompetenzfelder und Tätigkeitsschwerpunkte des Instituts und überreichte die aktuelle Publikation „Standort Deutschland – Herausforderungen und notwendige Reformen“.

v.r.n.l.: Wissenschaftsminister Hoch, Hochschulpräsident Prof. Dr. Mudra, Institutsleiter Prof. Dr. Thomaschewski, IMI-Projektleiter Philipp Tachkov


Denkanstösse

Nanolearning

Deutschland als Wirtschaftsstandort steht vor großen Herausforderungen:

Ökologie und Klimawandel erfordern immense Anstrengungen, um den Klima- und Nachhaltigkeitszielen gerecht zu werden. Eine der deutschen Schlüsselbranchen, die Automobilindustrie, befindet sich im radikalen Umbruch.

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Forschung

Zukunftsfähige Ausgestaltung mobiler Arbeit: Studie zu Auswirkungen, Nutzenpotentialen und Risiken der zunehmenden Verbreitung mobiler Arbeit bei kleinen und mittelständischen Unternehmen

Die COVID-19-Pademie brachte drastische Veränderungen der Arbeitswelt mit sich: Während 2019 lediglich  13 % der Erwerbstätigen…

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Praxis Erfolgsfaktoren

Steuerung von selbstorganisierten Teams in der Praxis

In der Praxis haben sich in den letzten Jahren agile Organisationsformen weit verbreitet. Die Selbstorganisation von Teams ist im Rahmen der agilen Transformation dabei ein zentraler Bestandteil…

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PublikationenStandot

Der nächste Band aus der Transferreihe “Praxiswissen Management” vom Kohlhammer-Verlag ist erschienen.

Die stetig voranschreitende digitale Transformation führt in der Marketingpraxis zu großen Veränderungen: Das etablierte, klassische Marketing weicht zugunsten neuer, modernisierter Ansätze. Es entstehen…

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