Klimaschutz durch eine angepasste Mitarbeitermobilität

Klimaschutz durch eine angepasste Mitarbeitermobilität

IMI-Fachbeitrag im Herausgeberband “CSR in Rheinland-Pfalz” erläutert Herausforderungen für eine klimafreundliche Mitarbeitermobilität und zeigt Ansätze auf EU-Ebene und in Rheinland-Pfalz auf. Weiterhin beschreibt der Artikel von Philipp Tachkov, Svenja Richler und Arabella Gregor detailliert, wie das EU-geförderte IMI-Projekt „Klimafreundliche Mitarbeitermobilität“ Impulse aus der anwendungsnahen Forschung liefert.

Am Pilotstandort Ludwigshafen untersuchte das Projekt im Zeitraum 10/2017-09/2019 Präferenzen von Beschäftigten für die Ausgestaltung klimafreundlicher Mobilitätsangebote. Hierbei wurden die Einflüsse sowohl infrastruktureller Maßnahmen als auch möglicher Services und direkter Anreize untersucht. Ziel war die Identifikation von Maßnahmen, welche die wahrgenommene Attraktivität klimafreundlicher Mobilitätsoptionen im Vergleich zum motorisierten Individualverkehr signifikant erhöhen. Zu diesem Zweck wurden Mitarbeiterbefragungen an sieben mitarbeiterstarken Standorten in Ludwigshafen durchgeführt. Die Gesamtergebnisse des Projekts können in der 68 Seiten umfassenden Publikation eingesehen werden.

Der Herausgeberband “CSR in Rheinland-Pfalz – Nachhaltige Entwicklung aus Sicht von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft“ (Hrsg.: Schmitz, M., Schmidpeter, R.) beschreibt die Entwicklungen im Bundesland Rheinland-Pfalz im Bereich der Corporate Social Responsibility. Der Band enthält eine Vielzahl differenzierter Impulse, Stimmen und Fallbeispiele aus Wissenschaft, von Unternehmen, von Netzwerkakteuren, Verbänden, aus Zivilgesellschaft und Politik.

Tachkov, P., Richler, S., Gregor, A. (2020): Klimaschutz durch eine angepasste Mitarbeitermobilität – wie attraktive Angebote den täglichen Arbeitsweg verändern können, in: CSR in Rheinland-Pfalz. Nachhaltige Entwicklung aus Sicht von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft (hrsg.: Schmitz, M. und Schmidpeter, R.), Berlin: Springer Gabler, S. 177-192.

Weitere Informationen zu der Publikation finden Sie hier.